Einbauanleitung Whirlwannen und Whirlpool

Whirltechnik

1. Allgemeine Informationen


Mit diesem System erhalten Sie eine kompakte, leistungsfähige Einheit zur Versorgung der Luft- und Wasserdüsen Ihres Whirlpools. Bei der Konzeption des Systems wurde besonderen Wert auf Langlebigkeit und geräuscharmen Betrieb gelegt.
Wichtig: Behandeln Sie Ihre Wanne mit dem Whirlsystem behutsam.
Die Düsenteile sind feinmechanische Komponenten. Schläge und Stöße gegen die Düsen führen zum Schaden am System. Achten Sie auf Sauberkeit während des Wanneneinbaus. Schützen Sie die Düsenköpfe vor Verschmutzung.
Jedes System durchläuft strenge Sicherheitskontrollen und wird auf Dichtigkeit und elektrische Sicherheit geprüft. Die Systeme werden anschlussfertig geliefert.

2. Hinweise für den Einbau

Das System darf nur in eingebautem und ortsfesten Zustand betrieben werden. Beim Einbau des Systems sind die für den jeweiligen Einbaufall gültigen Normen und Vorschriften zu berücksichtigen.
Unter der Wanne ist eine Ablaufmöglichkeit (z.B. Gitter) vorzusehen, die evtl. unter der Wanne austretendes Wasser ableitet. Beim Einsatz einer sanibay Whirlpoolverkleidung, ist es möglich, in den Untertritt eine Bohrung einzubringen, um austretendes Wasser nach außen abzuführen. Im Bereich der Aggregate ist eine Revisionsöffnung mit Lüftungsgitter vorzusehen, welche ausreichende Luftzufuhr und eventuelle Servicearbeiten zulässt.
Wir empfehlen den Einsatz einer Whirlpoolverkleidung um den reibungslosen Zugang zur Whirltechnik zu gewährleisten.
Für zusätzliche Arbeiten oder Beschädigungen, die notwendig sind um die Whirlpool- Aggregate zu erreichen, übernehmen wir keine Haftung (z.B. Stemmarbeiten bei Eingemauerten Systemen). Während des Einbaus ist darauf zu achten, dass alle elektrischen Komponenten und Leitungen von Mörtel freigehalten werden. Decken Sie Geräte und Badewanne durch eine Folie ab. Achten Sie auf eine staubfreie Umgebung der Gebläse.
Im Ansaugbereich der Gebläse ist ein Luftfilter integriert. Sie ersparen sich erheblichen Reinigungs- und Wartungsaufwand wenn das Gebläse nur saubere Luft ansaugen kann.

3. Elektroinstallation

Bei der Elektroinstallation sind die jeweiligen VDE-, Landes- und EVU-Vorschriften in der jeweils gültigen Fassung einzuhalten.
Die Installations- und Prüfungsarbeiten sind von zugelassenen Fachleuten auszuführen, unterBerücksichtigung der DIN VDE 0100 0700 0700/Teil 232

Bei allen Arbeiten an elektrischen Teilen sind diese vorher spannungsfrei zu machen.

In der Anlage muss ein allpoliger Schalter mit Kontaktöffnung von min. 3mm vorgesehen werden,
der erlaubt das Gerät vom Netz zu trennen.

Für den elektrischen Anschluss ist eine eigene Sicherung 16 AT vorzusehen.
Die Elektrik muss durch einen FI-Schutzschalter (IFN=30mA) abgesichert werden.

Der elektrische Anschluss hat über eine bauseits zu installierende Feuchtraum-verteilerdose ( mind. 30 cm über dem Boden ) an die mitgelieferte flexible Leitung zu erfolgen.
Bei Verwendung einer elektronischen Steuerung wird das Gebläse an diese Einheit entsprechend des jeweiligen Anschlussplanes und unter Berücksichtigung der Schutzart angeschlossen.

Das Gerät ist in Schutzklasse I gebaut; es darf nur Ortsfest und mit Anschlussleitern unter Beachtung von DIN VDE 0100 betrieben werden. Bitte fragen Sie den Fachmann.

Bei Einbau in medizinisch genutzten Räumen ist zusätzlich die DIN 57107/VDE 107 zu beachten. Gegebenenfalls ist eine fachliche Beratung notwendig.

4. Installation der Wanne

Die Wasser- und Abwasserinstallation ist jeweils nach den örtlichen Vorschriften auszuführen.
Die Wanne ist schwingungsgedämpft aufzustellen und waagrecht auszurichten.
Stellen Sie nach Montage und Anschluss der Wanne die Aggregate an den vorhergesehenen Platz.

5. Einbau der Technik

Bitte beachten Sie, dass:
- die Technik an einem Ort eingebaut wird, wo Überflutung und
   Spritzwasser ausgeschlossen sind.
- die Technik für Servicearbeiten zugänglich ist.
- für ausreichende Luftzufuhr gesorgt ist ( Ansauggitter ).
- die Umgebungstemperatur 40 Grad Celsius nicht übersteigen sollte.
- während des Betriebes die Gehäusetemperatur des Gebläses 80 Grad
   Celsius erreichen kann.
Halten Sie Materialien mit geringer Temperaturbeständigkeit vom Gebläse fern.
5.1. Schließen Sie das System elektrisch gemäß Anschlussplan in einem Gehäuse der Schutzart IP54 an.
(separater Netzanschlusskasten oder Elektronikeinheit)
Die verwendeten Anschlussklemmen müssen mit Drahtschutz oder die Aderenden mit Aderendhülsen versehen sein.
Die Netzzuleitung und eventuelle Kabel für das Bedientableau müssen am Netzanschlusskasten durch
PG-Verschraubungen mit Zugentlastung und Verdrehschutz gesichert sein.
Die Netzklemmen müssen mit L, N, und PE versehen sein.

Vor dem Einmauern bzw. dem Verkleiden ist sowohl eine elektrische als auch eine Dichtigkeitsprüfung durchzuführen!!!

Dazu lassen Sie die Wanne für ca. 60 min. gefüllt stehen.


Prüfen Sie:
- ob die elektrische Spannungsversorgung angeschlossen ist.
- ob alle Schlauchverbindungen an den Düsen, am Verteiler und am
   Gebläse richtig aufgesteckt und befestigt sind.
- ob alle Schläuche frei von Knickstellen und sonstigen
   Behinderungen sind.

Schalten Sie anschließend Ihre Wanne mit dem sanibay- System für 15 min. ein.
Testen Sie die einwandfreie Funktion des sanibay- System mit Hilfe der "Funktionsbeschreibungen für das sanibay- System."

Undichtigkeiten durch Transport oder Montage können festgestellt und behoben werden.

Nach der Funktions- und Dichtigkeitsprüfung kann die Wanne geleert und sorgfältig gereinigt werden.

Achtung: Gebläse schaltet sich nach geraumer Zeit (diese können sie der jeweiligen Funktionsbeschreibung entnehmen) nach Abschalten automatisch ein, um das System zu trocknen.

Beginnen Sie nun mit dem Einmauern bzw. dem Verkleiden Ihrer Wanne.
Achten Sie beim Einmauern darauf, dass die Wanne keine direkte Verbindung mit dem Mauerwerk besitzt. Der Ausgleich muss mit schwingungsdämpfendem Material (z.B. Silikon) ausgeführt werden.

Elektrische Leitungen und Geräte müssen unbedingt von Mörtel freigehalten werden. Eventuell Schutzrohr für die Elektrokabel verwenden.

Zur Verhinderung der Kondensation sollten offen liegende Heiß- und Kaltwasser-leitungen isoliert werden.